Bei der jüngsten Mitgliederversammlung der CDU – Gemeindeverbände Betzdorf und  Gebhardshain stand die Nominierung der CDU – Kandidaten für die Wahl des Verbandsgemeinderates und des Bürgermeisterkandidaten im September diesen Jahres im Vordergrund.

Hierzu konnten die CDU Gemeindeverbandsvorsitzenden Joachim Brenner und Michael Mies neben einer stattlichen Anzahl an Parteimitgliedern, Landrat Michael Lieber, den Bürgermeister des Gebhardshainer Landes Konrad Schwan, Landtagsabgeordneten Michael Wäschenbach und den Bundestagsabgeordneten Erwin Rüddel begrüßen.

Besonders freute sich der Versammlungsleiter Joachim Brenner, dass es wieder einmal gelungen sei, eine gute Mischung von Kandidatinnen und Kandidaten aus allen Orten der neuen Verbandsgemeinde sowie aus den verschiedensten Berufen und Altersgruppen zu präsentieren. Die Liste vereine jahrzehntelange kommunalpolitische Erfahrung mit jungen, frischen Ideen.

Nach den Berichten über die Arbeit der Fraktionen in den vergangenen Jahren zogen Brenner und Mies für die jeweilige Verbandsgemeinde eine durchweg positive Bilanz.

Man habe es geschafft, die Verbandsgemeinden in vielen Bereichen ein gutes Stück weiterzuentwickeln. Alle Themenbereiche, die man sich vorher auf die Agenda geschrieben habe, seien mit Erfolg bearbeitet worden. Die Liste der umgesetzten Projekte sei lang. Sie erstrecke sich von der Sanierung von Hochbehältern über die Stärkung der Infrastruktur in Sachen DSL, die Förderung der Sportstätten bis hin zur Sicherung der Schulstandorte.

Dies sei eine Bilanz, die sich sehen lassen könne, urteilte die Versammlung.

 

Die Versammlung wählte mit überragender Mehrheit Simon Bäumer zum Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Betzdorf/Gebhardshain. Gemeindeverbandsvorsitzender Michael Mies erklärte, man freue sich, den Bürgerinnen und Bürgern einen hoch motivierten, jungen Kandidaten präsentieren zu können. Er sei sicher, dass Simon Bäumer, der bereits seit 2007 politisch aktiv ist, in den kommenden Monaten bis zur Wahl mit guten Themen und durch seine zupackende Art die Menschen von sich überzeugen werde. Die Union werde Simon Bäumer mit großer Geschlossenheit unterstützen.

 

Bei der anschließenden Kandidatenaufstellung wurden folgende Kandidatinnen und Kandidaten nominiert:

 

Michael Mies (Betzdorf), Joachim Brenner (Gebhardshain), Werner Hollmann (Betzdorf), Bernd Mockenhaupt (Rosenheim), Justus Brühl (Scheuerfeld), Gerhard Muhl (Dauersberg), Josef Georg Solbach (Gebhardshain), Markus Stangier (Alsdorf), Hans-Georg Both (Elkenroth), Thomas Blickheuser (Betzdorf), Claudia Schmidt (Betzdorf), Hans-Joachim Greb (Steinebach), Simone Hachenberg (Wallmenroth), Gabriele Heidrich (Nauroth), Jens Hirschberger (Betzdorf), Albert Hüsch (Malberg), Angelika Brenner (Betzdorf), Kerstin Himmrich (Alsdorf), Martin Lück (Kausen), Johannes Speicher (Betzdorf), Theo Brenner (Steineroth), Bernhard Raab (Scheuerfeld), Hans Werner Werder (Betzdorf), Monika Bähner (Molzhain), Siegfried Eicher (Grünebach), Thomas Wallenborn (Fensdorf), Paul Schwan (Alsdorf), Hermann Roth (Dickendorf), Henning Weil (Betzdorf), Christoph Moog (Wallmenroth), Hermann-Josef Neubert (Elben), Inge Fischer (Betzdorf), Beate Straka (Gebhardshain), Michael Wäschenbach (Wallmenroth), Thomas Moog (Alsdorf), Georg Schwan (Elkenroth), Michael Werthebach (Betzdorf), Bettina Lück (Steinebach), Hubert Bleeser (Betzdorf), Christoph Kohlhaas (Malberg).

Im Anschluss an die Nominierung dankten Mies und Brenner den bisherigen Fraktionsmitgliedern für die Zusammenarbeit in der Vergangenheit. Viele von ihnen hätten mit großem Engagement über Jahre, teilweise über Jahrzehnte hinweg, ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit gestellt und für die beiden Verbandsgemeinden und die hier lebenden Bürgerinnen und Bürger einiges bewegt.

 

Bürgermeisterkandidat Simon Bäumer freute sich über die guten Nominierungsergebnisse der Kandidarinnen und Kandidaten. Die Gemeindeverbände hätten äußerst harmonisch und kooperativ zusammengearbeitet. Er sei davon überzeugt, dass dies auch bei der anstehenden Fusion so sein werde. Es gelte, die Menschen in den beiden Verbandsgemeinden für den Zusammenschluss zu gewinnen und sie bei dem Fusionsprozess mitzunehmen.

 

Anschließend wurden die Arbeitsfelder für die künftigen Jahre besprochen. Es gehe darum, so Brenner, sich offensiv mit den Herausforderungen der Zukunft zu befassen. Hauptziel der kommenden Jahre sei es, die Herausforderungen, die die Fusion mit sich bringt positiv gemeinsam mit allen politischen Kräften im neuen Rat zu gestalten und die sich bietenden Chancen der Fusion zu nutzen. Die Stärkung aller, dann 17 Gemeinden, sei wichtig. Jede Gemeinde muss auch zukünftig noch in der Lage sein, etwas zu gestalten. Ebenfalls gelte es, unter anderem die Verkehrsinfrastruktur zu verbessern sowie das Schulangebot und die Kinderbetreuung zu stärken. Die Jugend- und Seniorenarbeit müsse mehr in den Fokus gestellt werden. Das gute Feuerwehrwesen der beiden Verbandsgemeinden müsse erhalten und vernetzt werden.

Neben eines Ausbaus des Tourismus in der neuen Verbandsgemeinde, so der Betzdorfer Michael Mies, sollen mittelständische Unternehmen durch eine anreizsetzende Wirtschaftsförderung unterstützt werden. Neben der Bereitstellung von Gewerbeflächen für Erweiterungen und Neugründungen soll durch den weiteren Ausbau der DSL – Versorgung der Wirtschaftsstandort in der neuen Verbandsgemeinde für die Herausforderungen der digitalen Revolution Industrie 4.0 zukunftsfähig gemacht werden. Die Bereitstellung einer zukunftsfähigen Infrastruktur soll dazu einen Beitrag zur langfristigen Sicherung lokaler Arbeitsplätze und die Schaffung neuer Ausbildungsplätze leisten. Die Union sei inhaltlich und personell gut aufgestellt und sie habe den Willen, die Kraft und die Kompetenz, die Zukunft zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger zu gestalten.